Mittwoch, 15. Juli 2009
Auf den Spuren der Inka.
Was seit La Paz geschah:
Während meines Genesungsaufenthaltes in La Paz habe ich Lili (22) und Daniel (23) kennen gelernt. Beide waren aus Deutschland und so konnte ich endlich mal das Klischee erfüllen, dass Deutsche immer nur zusammen mit anderen Deutschen in Gruppen reisen.
Mit den beiden reiste ich nach Copacabana, das bereits dritte Mal für mich. Wir buchten ein Hostel mit Meerblick und erkundeten den kleinen Ort von unten und oben (siehe Foto).
Dieses Foto entstand auf dem Aussichtsberg, von dem man einen 360° Blick auf den Titicacasee und Copacabana hatte. Lili und ich bestiegen ihn am Nachmittag und warteten, bis die Sonne hinterm Horizont verschwand.
Am nächsten Tag fuhren wir morgens mit dem Boot auf die "Isla del Sol". Auf dieser Insel soll die Sonne geboren worden sein und außerdem sind die Eltern des ersten Inka aus dem heiligen Stein, der mit viel Fantasie die Form eines Pumas hat, entsprungen.
Die nächste Station war Cuzco, im heiligen Tal der Inka, in Peru. Und da die Stadt einen Katzensprung vom Machu Picchu entfernt ist, machten wir uns eines Abends auf den Weg. Nach einer siebenstündigen Bus- und Taxifahrt und einer anschließend fünfstündigen Wanderung erreichten wir 3 Uhr nachts die besterhaltene Inkastätte der Welt und konnten noch zwei Stunden schlafen, bevor die Eingänge öffneten.
Und das war dann die Belohung für die ganze Wanderei.
Und, nachdem wir den benachbarten Wayna Picchu bestiegen hatten, konnten wir die Inkastätte von oben bestaunen.
Das ist ein Teil des Weges den wir auf uns nahmen um nach ganz oben zu kommen.
Nachdem Daniel und Lili weiterreisten, blieb ich noch ein bisschen im heiligen Tal und schaute mir weitere Inkastätten mit interessanten Inkasteinmöbeln, wie diesem Sofa in Pisaq, an.
Schließlich verließ ich das Inkatal und fuhr in die Landeshauptstadt Lima.
Dort besuchte ich Lauras Familie und hatte fünf tolle Tage mit ihnen. Außerdem wurden mir jeden Tag die leckersten peruanischen Gerichten gekocht und mir jeder Wunsch von den Augen abgelesen. Hier sitzen Raquely, Sebastian, Natalia, Richard und Terry mit mir am Tisch und essen Meerschwein, das man natürlich mal probiert haben muss, wenn man Peru bereist.
Ja, ein glückliches Meerschweinchen sieht anders aus. :)
Am Strand in Miraflores lernte ich ein ganz anderes Lima kennen. Hochhäuser, Shoppingmalls und Paraglider, wohin das Auge blickt. Da gibt es nichts, was es nicht gibt - solange der Geldbeutel gut gefüllt ist...
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