Freitag, 13. Februar 2009

Bye, bye Beiersdorf.

…hola Asunción!
Nach 24-stündiger Reise bin ich endlich angekommen. Die Reise kam mir gar nicht so lang vor, da ich zu den glücklichen Menschen gehöre, die selbst in den unbequemsten Posen gut schlafen können. …und das habe ich auch die meiste Zeit gemacht. Außerdem habe ich viele nette Menschen am Flughafen und in den Flugzeugen getroffen. Auf dem Flug von Frankfurt nach Sao Paulo haben mich die Füchse von meiner Fluggesellschaft TAM neben eine seit 14 Jahren in Karlsruhe lebende Paraguayanerin gesetzt. Sie gab mir auch gleich wichtige Überlebenstipps. „Vertraue niemals Taxifahrern oder der Polizei in Paraguay! Ist zwar traurig, aber ist so.“ Gut, dass der gutgläubigen Christina so was vor der Reise gesagt wird. :) Im Flugzeug nach Asunción traf ich einen englisch könnenden Brasilianer, mit dem ich mich die meiste Zeit nett unterhielt. In Asunción angekommen wurde ich gleich von Anita, der Sekretärin des Goethe Zentrums, und ihrem Freund José Luis abgeholt. Sie fuhren mich gleich zu einer Bank und ich kaufte mir eine Prepaidkarte. In der Pension (http://pension-asuncion.blogspot.com) angekommen begrüßte mich Pensionsbesitzer Peter. Da Peter ein deutscher Rentner ist, hatte ich bis hierhin keine Schwierigkeiten mit der Sprache… Die begannen dann am Nachmittag beim Einkaufen. Meine Antworten auf alle Fragen der Kassiererin waren ein Lächeln. Sie hält mich bestimmt für doof oder schwerhörig, aber da muss ich wohl durch. Abends hatte ich dann Probleme ins Internet zu kommen. Irgendwie funktionierte das nicht. Zum Glück half mir Ingolf, indem er mir seinen Wireless Access Point auslieh und mir alles einrichtete… Ach ja, was Männer nicht alles für ein hilfloses Mädel tun. :) Heut morgen gab es Frühstück, das so war wie ich es erwartete, da mein Spanischlehrer bereits vom spanischen Frühstück berichtete. Es gab Kaffee, Toast mit Butter und Marmelade und frisch gepressten Orangensaft. Zwar gab es keine herzhaften Sachen, aber Käse einkaufen habe ich ja bereits gestern erledigt… Als, ich habe leider ihren Namen vergessen, die Köchin der Pension beim Frühstückstisch auf mich zukam und mit mir reden wollte, konnte ich meinen ersten spanischen Satz sagen: Lo siento, no hablo espaniol (Tut mir leid, ich spreche kein Spanisch.). Sie war zwar ein bisschen enttäuscht, aber wir konnten uns doch in Gestik-Sprache unterhalten. :) In wenigen Minuten wird mich Anita zum Mittagessen abholen und mir hoffentlich zeigen, wo ich einen Stadtplan kaufen kann… Ich bin total desorientiert, dass muss sich ändern!

1 Kommentar:

  1. Sag mal, regnet und blitzt es wirklich so oft bei dir, wie der Wetterbericht da oben sagt?

    (Und wie kann man hier seinen Namen zum EIntrag eingeben? Tjaaaa, dann weißt du jetzt einfach nicht, wer ich bin. *harrharr*)

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